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"Diese Bedienungsanleitung gibt Ihnen die notwendigen Anleitungen, wie Sie: Ein Fernsehprogramm sehen und dieses zur gleichen Zeit direkt auch aufzeichnen können (Direktaufzeichnung). Ein Fernsehprogramm sehen und ein anderes gleichzeitig aufzeichnen können (Parallelaufzeichnung). Ein Fernsehprogramm aufzeichnen können, auch wenn Sie nicht zu Hause sind (blind aufzeichnen). Ein eigenes Fernsehprogramm mit einer Video-Kamera und einem Mikrofon herstellen können. Die aufgezeichneten Programme mit Ihrem Fernsehempfänger nach Belieben wiedergeben können und dabei die Möglichkeit haben, auf Standbildwiedergabe umzuschalten, damit Sie die Details einer Szene besser betrachten können. Bitte studieren Sie die Bedienungsanleitung Schritt für Schritt sehr sorgfältig und beachten Sie dabei die fett gedruckten Abschnitte besonders." (Philips, Bedienungsanleitung N1502, 1975) |
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KURZDATEN
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Messgeräte nicht zu dem Zweck gebaut werden, in (m)einem Museum
untätig herum zu stehen, sondern mit um z.B. Service an
Konsumer-Geräten durchzuführen, stelle ich Ihnen hier mal ein solches
Gerät vor, das jeder kennt, aber dass so ganz anders aussieht - einen
Videorekorder. Der Philips N1502/1512 ist das Nachfolgemodell zum N1500 von 1972 - dem ersten Heimvideorekorder, der nicht nur für professionelle Anwender gedacht war. Das sogenannte "VCR"-Format ermöglichte durch Schrägspuraufzeichnung auf einer Kassette maximal 65 Minuten Aufzeichnungskapazität. Später wurde aufgrund technischer Verbesserungen und wohl unter dem Eindruck der ersten Betamax- bzw. VHS-Videorekorder das zum "VCR" inkompatible Format "VCR-Longplay" entwickelt, dessen erstes Gerät 1977 auf den Markt kam (Philips N1700). Mit Erscheinen der moderneren "Video 2000"-Geräte von Philips und Grundig 1980 geriet das "VCR"-System relativ schnell in Vergessenheit - die Absatzzahlen waren zu gering und die aufkommenden Videotheken boten nur die drei Formate Beta, VHS und V2000 an. Der Kampf um die Marktanteile gipfelte im "Formatkrieg" Anfang der achtziger Jahre, welcher heute noch in den Wirtschaftslehrbüchern als Paradebeispiel für einen Verdrängungswettbewerb genannt wird. Freilich ist dies schon lange her. Nachdem ich Anfang 2006 einen neuen VHS-Videorekorder als Ersatz für einen defekten gekauft hatte (schließlich haben wir noch jede Menge Kassetten), ist mir beim Anblick dieses armseligen 2-1/2-Kilo-Rekörderchen wieder eingefallen, dass ich als Schüler meinen ersten Kontakt zu einem Videorekorder hatte. In der Aula der FJL-Schule in Hadamar waren zwei Geräte (es müssten Grundig's gewesen sein), auf denen manche Lehrer ab und zu pädagogisch wertvolle FWU-Filme vorführten. Eine Internetrecherche zu dem alten "VCR"-Sytem brachte relativ wenig Informationen - aber die Neugier war geweckt. Den N1512 (ein N1502 mit zusätzlichen A/V-Eingängen) kaufte ich mir als verspätetes Weihnachtsgeschenk in quasi neuwertigem Zustand. Die Antriebsriemen habe ich vorsorglich gegen neue getauscht, die noch problemlos erhältlich sind. Nach den ersten Betriebssunden kann ich sagen, dass die Bildqualität wirklich hervorragend ist; die hohe Abtastgeschwindigkeit von 8,1 m/s bietet dafür die besten Voraussetzungen. Das Gerät ist "Made in Austria", wurde also im Philips Videorekorderwerk in Wien hergestellt, welches 2001 aufgegeben wurde. Für alle Interessenten habe ich ein weiteres Dokument erstellt, auf dem Sie mehr Infos zum "VCR"-Format finden. |
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| VCR - das vergessene Videosystem (1793k)
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